WÖk-Präzisierungsbegriff
PAI / Principal Adverse Impacts
PAI sind Indikatoren für wesentliche nachteilige Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Datenbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an SFDR, Sustainable Finance, Wirkungsrisiko.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Principal Adverse Impacts sind für die WÖk wichtig, weil sie negative Wirkungsindikatoren in Kapitalentscheidungen sichtbar machen. Sie reichen aber nicht aus, um positive Netto-Wirkung oder demokratische Rückkopplung vollständig zu bewerten.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
PAI als Negativindikatoren im SFDR-Kontext einordnen.
Verwendung
Verwendung
PAI als Datenquelle für negative Wirkungsindikatoren verwenden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- positive Netto-Wirkung
- FinalScore
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „PAI / Principal Adverse Impacts“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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