WÖk-Präzisierungsbegriff
Systemischer Wert
Systemischer Wert fragt, ob eine Wirkung die Funktionsfähigkeit, Stabilität oder Entwicklungsfähigkeit eines Systems stärkt.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Werte, Normativität und Bewertung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Normativer Wert, Wirkungswert, Wirkungsresilienz.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Systemischer Wert betrifft Resilienz, Vertrauen, Lernfähigkeit, Regenerationsfähigkeit und Rückkopplungsfähigkeit.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Er ergänzt normativen Wert, ohne ihn zu ersetzen.
Verwendung
Verwendung
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Systemischer Wert“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Systemischer Wert“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen