WÖk-Präzisierungsbegriff
Wert
Wert bezeichnet in der Wirkungsökonomie nicht nur Preis, Nutzen oder subjektive Bedeutung, sondern muss nach systemischem und normativem Bezug unterschieden werden.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Werte, Normativität und Bewertung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Werte, Marktwert, Gebrauchswert.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Wert ist mehrdeutig. Die WÖk unterscheidet Marktwert, Gebrauchswert, Tauschwert, Business Value, Wirkungswert, systemischen Wert und normativen Wert.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Ohne Wertunterscheidung werden Preis, Nutzen, Moral und Wirkung vermischt.
Verwendung
Verwendung
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Wert“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wert“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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