Anschlussbegriff

Wirkungsfolgenabschätzung

Wirkungsfolgenabschätzung bezeichnet die systematische Prüfung der voraussichtlichen positiven, negativen, direkten, indirekten und langfristigen Wirkungen einer Maßnahme.

AnschlussbegriffStand / Version 2.0

Auf einen Blick

  • Wirkungsfolgenabschätzung bezeichnet die systematische Prüfung der voraussichtlichen positiven, negativen, direkten, indirekten und langfristigen Wirkungen einer Maßnahme.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Wirkungsfolgenabschätzung“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Wirkungsfolgenabschätzung bezeichnet die systematische Prüfung der voraussichtlichen positiven, negativen, direkten, indirekten und langfristigen Wirkungen einer Maßnahme.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

In der Wirkungsökonomie wird jede relevante politische, rechtliche, steuerliche, infrastrukturelle oder administrative Entscheidung danach geprüft, welche Wirkung sie für Mensch, Planet und Demokratie erzeugt - einschließlich Nebenwirkungen, Rebound-Effekten, Verteilungsfolgen und Risiken.

Verwendung

Verwendung

In der Wirkungsökonomie wird jede relevante politische, rechtliche, steuerliche, infrastrukturelle oder administrative Entscheidung danach geprüft, welche Wirkung sie für Mensch, Planet und Demokratie erzeugt - einschließlich Nebenwirkungen, Rebound-Effekten, Verteilungsfolgen und Risiken.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Wirkungsfolgenabschätzung ist keine Scheingenauigkeit und kein Ersatz für demokratische Entscheidung. Sie macht Folgen sichtbar, ersetzt aber nicht politische Verantwortung.

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkungsfolgenabschätzung“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Wirkungsfolgenabschätzung bezeichnet die systematische Prüfung der voraussichtlichen positiven, negativen, direkten, indirekten und langfristigen Wirkungen einer Maßnahme.

Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Wirkungsfolgenabschätzung“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Wirkungsfolgenabschätzung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Wirkung · Wirkungspotenzial · Wirkungsrisiko · Artikel 20a Grundgesetz / Art. 20a GG · Wirkungsstaat · Wirkungshaushalt · Wirkungsrat · Datenqualität