Anschlussbegriff
Wirkungsfolgenabschätzung
Wirkungsfolgenabschätzung bezeichnet die systematische Prüfung der voraussichtlichen positiven, negativen, direkten, indirekten und langfristigen Wirkungen einer Maßnahme.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
In der Wirkungsökonomie wird jede relevante politische, rechtliche, steuerliche, infrastrukturelle oder administrative Entscheidung danach geprüft, welche Wirkung sie für Mensch, Planet und Demokratie erzeugt - einschließlich Nebenwirkungen, Rebound-Effekten, Verteilungsfolgen und Risiken.
Verwendung
Verwendung
„Wirkungsfolgenabschätzung“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkungsfolgenabschätzung ist keine Scheingenauigkeit und kein Ersatz für demokratische Entscheidung. Sie macht Folgen sichtbar, ersetzt aber nicht politische Verantwortung.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungsfolgenabschätzung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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