Visualisierungsbegriff
Wirkungsprofil im Radardiagramm
Ein Wirkungsprofil im Radardiagramm ist eine grafische Spinnennetzdarstellung mehrerer Wirkungsfelder oder Potenziale.
Auf einen Blick
- Einordnung: Visualisierungsbegriff im Bereich Messbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsradar, Scorecard, Wirkungsbewertung.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Ein Wirkungsprofil im Radardiagramm verdichtet mehrere Wirkungsfelder, Potenziale, Risiken oder Messstände in einer Spinnennetzgrafik. Es macht Muster sichtbar, ersetzt aber keine Erklärung der Skala, Datengrundlage, Gewichtung, Unsicherheit oder Wirkungsbewertung.
Die Darstellung heißt nicht Wirkungsradar: Das Wirkungsradar bezeichnet in der WÖk das Orientierungs- und Analyseinstrument beziehungsweise das Website-Portal.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Das Radardiagramm ist eine Darstellungsform. Es darf weder eine vollständige Wirkungsbewertung vortäuschen noch kritische Wirkungsgrenzen, Evidenzlücken oder Verteilungskonflikte verdecken.
Verwendung
Verwendung
Achsen, Skalen, Bezugsraum, Zeitraum, Datengrundlage und Unsicherheit angeben. Größere Flächen nicht als automatisch besser interpretieren.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkungsradar: Instrument oder Portal.
- Scorecard: strukturierte Kennzahlen- und Bewertungsansicht.
- Wirkungsbewertung: begründete Einordnung, nicht die Grafik selbst.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungsprofil im Radardiagramm“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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