WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 15 von 19
12. WÖk-Datenarchitektur: SDGs, WÖk-IDs, Scorecards und NWI#
Die WÖk-Datenarchitektur verbindet bestehende Datenquellen mit einer wirkungsökonomischen Bewertungslogik. SDGs und SDG+ bilden den Referenzrahmen. WÖk-IDs ordnen konkrete Indikatorfamilien zu. Scorecards bewerten Wirkung in Bereichen wie Klima, Ressourcen, Arbeit, Gesundheit, Governance, Medienqualität oder digitale Selbstbestimmung. Der Netto-Wirkungs-Index bündelt positive und negative Wirkungen unter roten Linien.
Für den Finanzmarkt bedeutet das: Statt uneinheitlicher ESG-Fragebögen entsteht eine strukturierte Wirkungssprache. Unternehmen, Banken, Versicherer, Investoren und Verwaltung können dieselben Basiselemente verwenden, ohne dieselben Daten mehrfach unterschiedlich zu interpretieren.
Wichtig bleibt: WÖk-IDs sind keine Personenbewertung. Sie bewerten Produkte, Tätigkeiten, Prozesse, Organisationen, Kapitalflüsse, Projekte oder Räume. Die Wirkungsökonomie darf nicht zu einem Social- Credit-System werden. Baustein Funktion Finanzmarkt-Anschluss SDG/SDG+ Normativer Referenzrahmen Ziel- und Risikofelder WÖk-ID Eindeutige Indikatorfamilie Standardisierte Datennachweise Scorecard Bewertung nach Kriterien und Benchmarks Kredit-, Versicherungs- und Investmentprüfung NWI Netto-Wirkungs-Index Portfolio- und Projektbewertung T-SROI Transformationswirkung und Hebelwirkung Investitions- und Förderlogik Wirkungsrat Governance und Missbrauchsschutz Vertrauen in Daten und Methodik