WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 7 von 23
5. Von KPI zu KII: Führungskennzahlen neu denken#
KPI bleiben wichtig, aber sie reichen nicht. Key Performance Indicators messen häufig Output und Effizienz. Key Impact Indicators (KII) messen Zustandsveränderungen. Die WÖk-Führung verbindet beide: Es reicht nicht, ein Projekt pünktlich und im Budget abzuschließen, wenn es negative Wirkung erzeugt. Umgekehrt reicht gute Wirkungsidee nicht, wenn sie organisatorisch nicht tragfähig umgesetzt wird.
KII sollten in Entscheidungsunterlagen, Zielvereinbarungen und Management-Reviews auftauchen. Sie dürfen aber nicht mechanisch zu Bonusformeln verkommen. Sonst entsteht KPI-Gaming in neuer Form. Deshalb braucht es qualitative Begründung, Datenqualität, Unsicherheitskennzeichnung und eine Mischung aus harten Indikatoren und reflektierter Bewertung.