WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 8 von 26

6. Resiliente Wertschöpfung als Unternehmensversicherung#

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Resilienz ist nicht nur Krisenfestigkeit. Resilienz ist die Fähigkeit eines Unternehmens, unter veränderten Bedingungen weiterhin positive Wirkung zu erzeugen, ohne Mensch, Planet oder Demokratie zu destabilisieren.

Ein Unternehmen kann kurzfristig effizient und zugleich langfristig fragil sein.

Die WÖk unterscheidet Effizienzresilienz, Lieferkettenresilienz, Kapitalresilienz, soziale Resilienz, Datenresilienz und Reputationsresilienz. Besonders relevant ist der Unterschied zwischen Puffer und Wirkung: Lagerbestände, Ersatzlieferanten und Versicherungen sind Puffer. Positive Lieferantenbeziehungen, faire Arbeit, Klimaanpassung, Transparenz und lokale Einbettung sind Wirkungsresilienz.

Resiliente Wertschöpfung bedeutet auch, dass Unternehmen nicht nur ihren eigenen Fortbestand sichern, sondern die Stabilität ihrer Wirkungsräume: Standorte, Lieferregionen, Beschäftigte, Kund:innen, Naturgrundlagen und demokratische Öffentlichkeit. Resilienzfeld Typische Schwäche WÖk-Antwort Lieferkette Einseitige Abhängigkeit, Dumping, Datenlücken Lieferanten-Wirkungsprofile, faire Verträge, regionale Redundanz Energie und Klima Fossile Abhängigkeit, Preisvolatilität, Standortgefahren Erneuerbare, Effizienz, Klimaanpassung, Standort-Score Kapital Zins- und Ratingrisiken, ESG-Abwertung Wirkungskreditfähigkeit, T-SROI, Kapitalwirkungsrating Menschen Fachkräftemangel, Überlastung, Fluktuation Gesunde Arbeit, Weiterbildung, Wirkungskompetenz Daten Nicht-auditierbare Nachhaltigkeitsdaten WÖk-ID-Datenraum, DPP, XBRL, Assurance Gesellschaft Vertrauensverlust, Protest, Polarisierung Transparenz, Beteiligung, lokale Wirkung, Responsible Communication