WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 12 von 29
10. Resilienz: Versorgung, Klima, Geopolitik, Menschenrechte und Daten#
Resilienz bedeutet in der Wirkungsökonomie nicht nur, dass ein Unternehmen im Krisenfall weiterliefern kann. Ein Unternehmen kann kurzfristig lieferfähig sein und langfristig Systemrisiken vergrößern. Resilienz umfasst deshalb Versorgung, Rechte, Umwelt, Daten, Kapitalzugang, Versicherbarkeit und politische Stabilität.
Resilienzdimension Risiko im alten System Wirkungsökonomischer Hebel Versorgung Single Sourcing, Lagerabbau, fragile Logistik Diversifikation, strategische Reserven, Lieferantenportfolio Klima physische Schäden, Übergangsrisiken, CO2-Kosten Klimarisiko-Score, Transformationspfade, interne CO2-Preise Menschenrechte Kinderarbeit, Zwangsarbeit, fehlende Abhilfe Sorgfaltspflichten, Beschwerdekanäle, rote Linien Geopolitik Sanktionsrisiken, autoritäre Abhängigkeiten, Rohstoffmacht kritische-Materialien-Check, regionale Alternativen Daten unvollständige Nachweise, Lieferantenselbstauskünfte DPP, Audit, XBRL, Datenqualitätsstufen Finanzierung Banken/Versicherer werten Lieferkettenrisiken ein ESG-/WÖk-Daten als Kredit- und Versicherungsargument