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11. KMU-Tauglichkeit und Lieferantenfairness#

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Eine wirkungsorientierte Einkaufsarchitektur darf kleine und mittlere Unternehmen nicht durch Konzernbürokratie überfordern. Gerade KMU können hohe positive Wirkung erzeugen: lokale Wertschöpfung, direkte Verantwortung, kurze Wege, Spezialisierung und Innovationsnähe. Wenn die Datenanforderungen nur Konzernlogik abbilden, entstehen neue Ungleichheiten. Darum braucht es vereinfachte Scorecards, abgestufte Nachweise, Branchenbenchmarks, gemeinsame Datenräume, Musterklauseln, Beratungsprogramme und faire Übergangsfristen. Wirkungsorientierter Einkauf darf nicht bedeuten, dass kleine Lieferanten aus Listen fallen, weil sie weniger Berichtskapazität haben.

• Proportionalität nach Unternehmensgröße und Risikoprofil.

• Standardisierte Kurzscorecards für KMU.

• Datenkooperation statt Einzelnachweischaos.

• Lieferantenentwicklung als Pflicht großer Abnehmer.

• Keine Verlagerung von Kosten ohne faire Preis- und Transformationslogik.