WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 8 von 20
Daten- und Indikatorenarchitektur#
Die Datenarchitektur verbindet Finanzdaten mit WÖk-IDs, Scorecards, CSRD/ESRS, EU-Taxonomie, Lieferkettendaten, Produktpässen, Risikodaten und Versicherungsinformationen. Wichtig ist nicht die perfekte Vollständigkeit am ersten Tag, sondern eine nachvollziehbare Datenqualität und Versionierung.
Jede wesentliche Investition sollte mindestens vier Dimensionen abbilden: finanzielle Tragfähigkeit, Netto-Wirkung, Transformationswirkung und Risiko-/Resilienzwirkung. Damit wird sichtbar, ob ein Projekt nur rentabel ist oder tatsächlich Zukunftsfähigkeit erzeugt. Die Wirkungsökonomie vermeidet dabei Scheinpräzision. Wo Daten fehlen, werden Unsicherheiten markiert.
Fehlende Daten dürfen nicht automatisch belohnt werden. Für datenarme Bereiche braucht es konservative Annahmen, Branchenbenchmarks und Lernschleifen.
Datenebene Beispiel Finanzielle Nutzung Finanzdaten CapEx, Opex, Cashflow, Working Capital Liquidität und Wirtschaftlichkeit Wirkungsdaten Emissionen, Wasser, Arbeit, Gesundheit, Governance NWI, Scorecards, Steuer- und Risikoanschluss Transformationsdaten Pfadwechsel, Technologie, Lieferkettenumstellung T-SROI und Investitionspriorisierung Risikodaten Klima, Regulierung, Stranding, Versicherung, Lieferanten ERM, Kredit, Versicherung, Rückstellungen Datenqualität Audit, Herkunft, Unsicherheit, Aktualität Assurance und Glaubwürdigkeit