WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 5 von 13
Definition: Wirkungshaushalt als ergänzende Haushaltsarchitektur#
Ein Wirkungshaushalt ist die systematische Verbindung von Haushaltsmitteln, Wirkungszielen, Indikatoren, Datenquellen, Evaluation und demokratischer Priorisierung. Er ersetzt nicht den
Wirkungsökonomie - öffentliche Arbeitsfassung - keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung parlamentarischen Budgetbeschluss. Er ergänzt ihn um die Frage, ob öffentliche Ausgaben positive Netto-Wirkung erzeugen. Der Wirkungshaushalt baut auf drei Ebenen auf: Erstens Zielbezug über SDGs, SDG+ und nationale Strategien; zweitens Wirkungsindikatoren über WÖk-IDs, Haushaltsindikatoren und Datenqualität; drittens Rückkopplung über Wirkungsberichte, Revisionszyklen und parlamentarische Beratung.
Ebene Inhalt Ergebnis Zielrahmen SDGs, SDG+, nationale Nachhaltigkeitsstrategie, Fachziele öffentlicher Referenzrahmen Mittelbindung Haushaltstitel, Förderprogramme, Beschaffung, Investitionen finanzielle Steuerung Wirkungsannahme Wirkungspfad, Zielgruppe, Zeitraum, Risiken prüfbare Hypothese Evaluation Daten, Indikatoren, qualitative Rückmeldung, Nebenwirkungen lernende Korrektur