WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 5 von 13
4. Historische Entwicklung: von Umweltpolitik zur Agenda 2030#
Die SDGs sind nicht plötzlich entstanden. Sie sind das Ergebnis einer langen Entwicklung internationaler Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik. Die folgende Timeline soll auf der Website als interaktive oder tabellarische Geschichtsseite erscheinen.
Jahr Station Bedeutung
Stockholm-Konferenz Erste große UN- Umweltkonferenz. Umweltfragen werden als globale politische Aufgabe sichtbar.
Brundtland-Bericht Nachhaltige Entwicklung wird als Entwicklung verstanden, die heutige Bedürfnisse erfüllt, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden.
Rio Earth Summit und Agenda 21 Umwelt und Entwicklung werden zusammen gedacht. Agenda 21 wird als globales Aktionsprogramm verabschiedet.
Millennium Declaration und MDGs Die Millennium Development Goals bündeln entwicklungspolitische Ziele bis 2015, besonders Armut, Bildung, Gesundheit und internationale Partnerschaft.
Johannesburg Umsetzung nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung werden erneut politisch verknüpft.
Rio+20: The Future We Want Der Beschluss öffnet den Weg für universelle Sustainable Development Goals und einen Open-Working-Group-Prozess. 2013-2014 Open Working Group Staaten, UN-System, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und weitere Akteure verhandeln einen Vorschlag für Ziele und Unterziele.
Agenda 2030 Die UN-Generalversammlung beschließt die Agenda 2030 mit 17 Zielen und 169 Unterzielen. ab 2016 Umsetzung und Monitoring Nationale Nachhaltigkeitsstrategien, freiwillige Staatenberichte, UN- Indikatorenrahmen, EU-/deutsche Indikatoren und private Standards greifen die SDGs auf.