WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 14 von 25

12. Warmmietenneutralität als Schlüssel#

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Viele energetische Sanierungen scheitern politisch und sozial nicht an der Technik, sondern am Verteilungskonflikt. Wenn die Kaltmiete steigt und die Nebenkosten nicht ausreichend sinken, wird ökologische Sanierung für Mieter:innen zur Belastung.

Die WÖk betrachtet daher nicht nur Kaltmiete und nicht nur Energie. Entscheidend ist die reale Wohnkostenbelastung. Eine Sanierung wirkt positiv, wenn sie Emissionen, Nebenkosten, Gesundheitsrisiken und Stranding-Risiken senkt, ohne Haushalte zu verdrängen.

Warmmietenneutralität kann als Wirkungsziel definiert werden: Die Summe aus Kaltmiete, Nebenkosten und ggf.

lokalen Energie- oder Mieterstromvorteilen soll nach der Maßnahme nicht höher liegen als vorher oder nur in einem sozial abgefederten Korridor steigen.