WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 6 von 20

4. Fallstudie 2: Luxussanierung mit Verdrängungswirkung#

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Ein Gebäude wird energetisch und hochwertig modernisiert. Formal sinken Energieverbräuche. Gleichzeitig steigen Kaltmiete und Nebenkosten so stark, dass langjährige Mieter:innen ausziehen müssen.

Wirkungsökonomisch entsteht eine Zielkonfliktlage: Klimaeffekt positiv, soziale Wirkung negativ. Durch die Schutzregel darf das Klimaargument die Verdrängungswirkung nicht überdecken. Das Objekt erhält Korrektur- oder Malusstatus. Feld Score Begründung Klima & Energie +2 Energieverbrauch sinkt Bezahlbarkeit -2 Warmmiete steigt deutlich Soziale Stabilität -3 Verdrängung langjähriger Haushalte Governance -1 fehlende Beteiligung Gesamt negativ trotz Klimawert Schutzregel greift