Kollaps der zivilisation systemr… · Onlinefassung · Abschnitt 4 von 23

Systemresilienz#

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klassischen Sustainable Development Goals um Demokratiequalität, Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit, institutionelles Vertrauen, gesellschaftlichen Zusammenhalt, digitale Selbstbestimmung und Schutz vor Manipulation. In dieser Perspektive ist SDG+ kein Zusatzthema, sondern ein Frühwarnsystem der Grundrechts- und Systemresilienz. Der Beitrag knüpft an die sichtbar gewordene Kollapsarbeit im Umfeld von Psychologists/Psychotherapists for Future und Scientists for Future an, insbesondere an die Kollapsologie-Debatte, den S4F/Psy4F- Workshop „Zivilisationskollaps - Szenarien, Psychologie und Resilienz“ und den Vortrag „Kernschmelze der Demokratie“. Er würdigt diese Arbeit als wichtige Enttabuisierung von Kollapsrisiken und psychischer Verarbeitung. Zugleich zeigt er die Lücke: Ohne wirkungsökonomisches Fundament bleibt die Kollapsdebatte bei Szenarien, Emotionen und Resilienzappellen stehen. Die Wirkungsökonomie ergänzt eine operationalisierbare Architektur aus Wirkung, Wirkungsrisiko, Netto-Wirkung, SDG+, Nichtkompensation, Wirkungsdaten und Rückkopplung. Kernthese Zivilisationskollaps in Deutschland lässt sich als Verlust staatlicher Grundrechtsgewährleistung unter Systemstress fassen. Die Wirkungsökonomie beschreibt nicht nur diese Schwelle, sondern macht die Wirkpfade dorthin sichtbar: ökologische Überlastung, soziale Spaltung, demokratische Erosion,

Desinformation, Vertrauensverlust, Rechtsstaatsstress, digitale Manipulation und institutionelle Überforderung.