Wirkungsoekonomie kein parteipro… · Onlinefassung · Abschnitt 6 von 25

Die SDGs sind kein grünes Sonderprogramm#

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Die 17 Sustainable Development Goals der Agenda 2030 sind kein Programm einer einzelnen Partei. Sie sind ein global vereinbarter Zielrahmen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung beschreibt die Agenda 2030 als Rahmen für soziale, wirtschaftliche und ökologische nachhaltige Entwicklung. Die Bundesregierung erklärt, dass sich die Ziele an Staaten, Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft, Wissenschaft und Einzelne richten. [1][2] Das ist für die Wirkungsökonomie entscheidend: Sie bewertet Wirkung nicht aus privater Moral und nicht nach Parteifarbe. Sie nutzt einen öffentlich nachvollziehbaren Referenzrahmen: SDGs, Agenda 2030 und SDG+. SDG+ ergänzt aus Wirkungsökonomie-Sicht die demokratischen Voraussetzungen, ohne die die SDGs kaum erreichbar sind: Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit, institutionelles Vertrauen, gesellschaftlicher Zusammenhalt und digitale Selbstbestimmung.

Damit wird Nachhaltigkeit nicht als Lifestyle-Frage, nicht als grüne Moral und nicht als Parteislogan verstanden. Sie wird als gemeinsamer Wirkungsrahmen lesbar: Was stärkt Menschen? Was erhält Lebensgrundlagen? Was schützt demokratische Korrekturfähigkeit?