Wirkungsoekonomie kein parteipro… · Onlinefassung · Abschnitt 12 von 25

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Bei den Grünen ist die Anschlussfähigkeit offensichtlich, aber gerade deshalb muss sie sauber formuliert werden. Die Wirkungsökonomie ist nicht grüne Politik in anderer Sprache. Sie ist ein Wirkungsrahmen, der ökologische, soziale, wirtschaftliche und demokratische Fragen gemeinsam lesbar macht.

In grünen Programmen spielen Klima, Biodiversität, Menschenrechte, Demokratie, Agenda 2030, Pariser Klimaabkommen und sozial-ökologische Transformation eine zentrale Rolle. [7][8] Aus grüner Perspektive liegt die Stärke der Wirkungsökonomie darin, dass Nachhaltigkeit nicht nur als Ziel, Bericht oder Appell erscheint. Sie wird operationalisiert: über Daten, Wirkungsökonomie-IDs, Scorecards, Schutzregeln, Wirkungssteuern, Kapitalflüsse, Beschaffung, öffentliche Haushalte und demokratische Rückkopplung. Grüne Schwerpunkte wären vermutlich Klima, Biodiversität, Kreislaufwirtschaft, regenerative Wirtschaft, SDG+, Medienqualität, demokratische Resilienz und internationale Verantwortung. Die Wirkungsökonomie stellt aber auch hier kritische Fragen: Wie wird ökologische Rückkopplung sozial abgefedert? Wie verhindert man moralische Überforderung? Wie bleibt Transformation innovationsfreundlich und marktfähig?