Wirkungsoekonomie kein parteipro… · Onlinefassung · Abschnitt 23 von 25

Schluss: Die Frage verschiebt sich#

PDF-Fassung

Die Wirkungsökonomie ist kein Parteiprogramm. Sie ist auch keine Einladung, alle demokratischen Unterschiede einzuebnen. Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie Unterschiede sichtbar und prüfbar macht.

Wenn demokratische Parteien sich auf Wirkung als gemeinsame Prüfungsfrage einigen könnten, würde Politik nicht unpolitischer. Sie würde ehrlicher. Parteien müssten nicht dieselben Antworten geben. Aber sie müssten zeigen, welche Wirkung ihre Antworten erzeugen.

Die alte Frage lautet: Welche Ideologie gewinnt?

Die neue Frage lautet: Welche Wirkung entsteht - für wen, mit welchen Zielkonflikten, mit welchen Daten, mit welcher Rückkopplung? Die Wirkungsökonomie ist kein Block, der Unterschiede auslöscht. Sie ist ein Wirkungsraum, in dem demokratische Unterschiede wieder konstruktiv werden können.

Ordnung