Wirkungsoekonomisches schulkonze… · Onlinefassung · Abschnitt 2 von 42
Kurzfassung in zehn Thesen#
1. Schule ist eine Wirkungsinfrastruktur: Sie verändert Lebensläufe, Demokratie, Gesundheit, Teilhabe, Innovationsfähigkeit und gesellschaftliche Resilienz.
2. Das Ziel ist nicht nur Wissensvermittlung, sondern Wirkungskompetenz: die Fähigkeit, Wirkungen, Nebenwirkungen, Rückkopplungen, Risiken und Verantwortung zu erkennen und handlungsfähig damit umzugehen. 3. Fächer werden nicht abgeschafft, sondern vernetzt. Mathematik, Geschichte, Biologie, Deutsch, Politik, Kunst, Informatik und Wirtschaft behalten ihren Wert, werden aber über Wirkungsfragen miteinander verbunden. 4. Das Fach oder Lernfeld Zukunft wird zum verbindenden Wirkungsraum: Es integriert Klima, Demokratie, Medien, KI, Wirtschaft, Gesundheit, Pflege, Migration, Kultur, Technik und Verantwortung.
5. Unterricht wird weniger als Stoffdurchlauf und stärker als Lernarchitektur verstanden: forschend, projektorientiert, kooperativ, datengestützt, reflexiv und handlungsbezogen.
6. Benotung wird neu geordnet. Ziffernnoten dürfen nicht länger das Kind definieren. Zentral werden Kompetenzprofile, Portfolios, Feedbackgespräche, Basisstandards und wirkungsorientierte Lernnachweise. 7. Förderung beginnt nicht erst beim Scheitern. Wirkungsförderung ist der außerschulische Förderarm des Schulkonzepts und dient Prävention, Potenzialentfaltung und Teilhabe.