Wirkungsoekonomisches schulkonze… · Onlinefassung · Abschnitt 26 von 42
19. Inklusion als Wirkungsprinzip#
Inklusion bedeutet hier nicht nur, Kinder mit besonderem Bedarf in denselben Raum zu setzen. Inklusion bedeutet, Schule so zu gestalten, dass unterschiedliche Lernwege, Sprachen, Körper, Familienrealitäten, Begabungen, Belastungen und neurodivergente Profile mitgedacht werden.
Ein wirkungsökonomisches Schulkonzept unterscheidet zwischen Gleichbehandlung und Gerechtigkeit.
Gleichbehandlung gibt allen dasselbe. Wirkungsgerechte Förderung gibt jedem Kind das, was seine Entwicklung, Würde und Teilhabe tatsächlich stärkt.
Dyskalkulie, LRS und neurodivergente Lernwege Diagnosen sollen nicht stigmatisieren, sondern Lernwege präziser machen. Entscheidend ist nicht, ob ein Kind „krank“ ist, sondern welche Lernarchitektur es braucht, um Zugang zu Zahlen, Sprache, Selbstvertrauen und Teilhabe zu behalten.