Nachhaltigkeitsstrategie für mit… · Onlinefassung · Abschnitt 36 von 37

die ISO 26000, die Leitlinien für soziale Verantwortung von#

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Unternehmen In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Gesetzen und Vorschriften, die für ein Beratungsunternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit und die SDGs relevant sind. Einige Beispiele sind:

• SDG 8: "Decent Work and Economic Growth": Das Unternehmen muss sich an das deutsche Arbeitsrecht halten, das Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten, Lohn und Sozialversicherung regelt. Es muss auch die Gesetze zur Gleichstellung von Männern und Frauen und zur Kinderarbeit einhalten.

• SDG 12: "Responsible Consumption and Production": Das Unternehmen muss sich an die deutsche Abfallgesetzgebung halten, die die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen regelt. Es muss auch die Gesetze zur Abwasser- und Abgasreinigung, zur Energieeffizienz und zur Produktsicherheit einhalten.

• SDG 13: "Climate Action": Das Unternehmen muss sich an die deutsche Klimaschutzgesetzgebung halten, die die Reduzierung von Treibhausgasemissionen und die Anpassung an den Klimawandel regelt.

Es muss auch die Gesetze zur Erneuerbaren Energien und zur Energieeffizienz einhalten.

• SDG15: "Life on Land": Das Unternehmen muss sich an die deutsche Naturschutzgesetzgebung halten, die den Schutz von Pflanzen- und Tierarten sowie die Erhaltung von Ökosystemen regelt.

Daraus abgeleitet gibt es eine Vielzahl von Gesetzen und Vorschriften in Bezug auf Nachhaltigkeit und die SDGs, die für ein Beratungsunternehmen relevant sein können. Einige wichtige Beispiele sind:

• Europäische Richtlinie 2014/95/EU zur Integrität und Transparenz von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeitsrisiken: Diese Richtlinie verpflichtet Unternehmen, in ihren Lageberichten Angaben zu ihren Nachhaltigkeitsrisiken zu machen und ihre Integrität in Bezug auf Nachhaltigkeit sicherzustellen.

• Deutsches Corporate Governance Kodex (DCGK): Dieser Kodex legt Mindeststandards für die Unternehmensführung und -überwachung fest und fordert Unternehmen auf, ihre Nachhaltigkeitsleistungen in ihren Berichten darzustellen.

• Deutsches Gesetz zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen (Naturschutzgesetz): Dieses Gesetz verpflichtet Unternehmen dazu, ihre Aktivitäten auf die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen auszurichten und die natürlichen Ressourcen zu schonen.

• Deutsches Gesetz zur Förderung der Elektromobilität (Elektromobilitätsgesetz): Dieses Gesetz verpflichtet Unternehmen dazu, ihre Flotten von Fahrzeugen mit Elektrofahrzeugen aufzustocken und die Infrastruktur für die Ladung von Elektrofahrzeugen bereitzustellen.

• EU-Verordnung über die Berichterstattung von Nachhaltigkeitsinformationen (Nachhaltigkeits-Reporting-Verordnung): Diese Verordnung verpflichtet Unternemen dazu, ihre Nachhaltigkeitsleistungen in ihren Berichten darzustellen und Angaben zu Umwelt, Soziales und Governance zu machen. • EU-Richtlinie zur Reduzierung der Umweltauswirkungen von bestimmten Produkten (RoHS-Richtlinie):

Diese Richtlinie regelt den Einsatz von gefährlichen Stoffen in Elektronikprodukten und schützt die Umwelt vor schädlichen Auswirkungen. • EU-Richtlinie zur Verringerung der Verwendung von Einwegplastik (Plastikstrategie der EU): Diese Richtlinie zielt darauf ab, die Verwendung von Einwegplastik zu reduzieren und die Umweltauswirkungen von Plastik zu verringern. Dies sind nur einige Beispiele für die Gesetze und Vorschriften, die für ein Beratungsunternehmen in Deutschland relevant sein können. Es ist wichtig, dass das Unternehmen sich über die geltenden Gesetze und Vorschriften im Detail informiert, welche Gesetze und Vorschriften des Weiteren relevant sein könnten und sicherstellen, dass es diese einhält und seine Nachhaltigkeitsleistungen entsprechend berichtet. Es sollte auch überwachen, ob es sich auf die künftigen Änderungen und Entwicklungen in Bezug auf

Nachhaltigkeit im Gesetzgebungsbereich vorbereitet und sich anpasst, um seine Compliance aufrechtzuerhalten und seine Nachhaltigkeitsleistungen zu verbessern.

Es muss sichergestellt werden, dass es alle relevanten Gesetze und Vorschriften eingehalten werden und sich das Unternehmen rechtzeitig auf künftige Änderungen und Entwicklungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und SDGs vorbereitet. Es ist daher ratsam, eine Compliance-Funktion einzurichten, welche die Einhaltung der Gesetze überwacht und die Mitarbeiter entsprechend schult.

Das Unternehmen kann die Gesetze und Vorschriften in Einklang mit den Zielen der Agenda 2030 und den SDGs bringen, indem es folgende Schritte unternimmt:

Integrieren der SDGs in die Unternehmensstrategie: Das Unternehmen sollte die SDGs in seine Unternehmensstrategie integrieren und sicherstellen, dass seine Geschäftstätigkeiten und Ziele mit den SDGs übereinstimmen. Identifizieren von Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen: Das Unternehmen sollte die Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen identifizieren, die sich aus seinen Geschäftstätigkeiten und Gesetzen ergeben, und Maßnahmen ergreifen, um diese Risiken zu minimieren und die Chancen zu nutzen.

Implementieren von Nachhaltigkeitsmanagement-Systemen: Das Unternehmen sollte Nachhaltigkeitsmanagement-Systeme implementieren, um seine Nachhaltigkeitsleistungen zu überwachen, zu messen und zu verbessern. Durchführen von Nachhaltigkeitsberichterstattung: Das Unternehmen sollte seine Nachhaltigkeitsleistungen in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften berichten und

Sensibilisieren und Schulen der Mitarbeiter: Das Unternehmen sollte seine Mitarbeiter über die SDGs und die Rolle des Unternehmens bei deren Erreichung informieren und schulen, um die Unterstützung und das Engagement der Mitarbeiter zu fördern. Entwickeln von Partnerschaften und Zusammenarbeit: Das Unternehmen sollte Partnerschaften und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen aufbauen, um gemeinsam die SDGs zu erreichen. Das Beratungsunternehmen kann die Einhaltung dieser Gesetze und Vorschriften durch folgende Schritte überwachen und dokumentieren: Einrichten von internen Kontrollen: Das Unternehmen sollte interne Kontrollen einrichten, um sicherzustellen, dass die Gesetze und Vorschriften eingehalten werden. Beispiele für interne Kontrollen können sein: regelmäßige Audits, Risikobewertungen, Überwachung von Prozessen und Verfahren, die von Gesetzen und Vorschriften betroffen sind.

Einrichten von Überwachungsprozessen: Das Unternehmen sollte Überwachungsprozesse einrichten, um sicherzustellen, dass die Gesetze und Vorschriften in allen Bereichen des Unternehmens eingehalten werden. Dies kann durch die Schulung von Mitarbeitern, die Durchführung von internen Audits, die Überwachung von Lieferanten und die Durchführung von externen Audits erfolgen.

Dokumentieren von Ergebnissen: Das Unternehmen sollte die Ergebnisse der internen Kontrollen und Überwachungsprozesse dokumentieren, um die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften nachweisen zu können. Diese Dokumentation kann in Form von Berichten, Protokollen und Aufzeichnungen vorliegen.

Implementieren von Korrekturmaßnahmen: Das Unternehmen sollte sicherstellen, dass es Korrekturmaßnahmen implementiert, wenn Abweichungen von Gesetzen und Vorschriften festgestellt werden. Dies kann durch die Durchführung von Schulungen, die Anpassung von Prozessen und Verfahren, die Überarbeitung von Richtlinien und die Einleitung von Disziplinarverfahren erfolgen.

Berichterstattung an die zuständigen Behörden: Das Unternehmen sollte sicherstellen, dass es in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften Berichte an die zuständigen Behörden einreicht. Diese Berichte können Informationen über die Einhaltung von Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen, die Nutzung von Ressourcen und die Emission von Treibhausgasen enthalten. Einrichten von Compliance-Management-System: Um die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften zu überwachen und zu dokumentieren, kann das Unternehmen ein Compliance-Management-System einrichten. Ein solches System kann proaktiv Risiken identifizieren, überwachen und die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften sicherstellen, indem es Schulungen, Richtlinien, Prozesse und Verfahren bereitstellt. Kundenanforderungen In diesem Kapitel werden wir uns mit den Anforderungen beschäftigen, die von den Kunden des Beratungsunternehmens an die Nachhaltigkeit ihrer Lieferanten gestellt werden, und wie das Unternehmen diese Anforderungen im Kontext der Agenda 2030 und den SDGs erfüllt.

Immer mehr Kunden legen bei ihren Lieferanten Wert auf Nachhaltigkeit, insbesondere auch deshalb, da sie oftmals mittlerweile gesetzlich dazu verpflichtet sind.

Sie erwarten, dass die Lieferanten ihre Geschäftstätigkeiten auf die Erreichung der SDGs ausrichten und ihre Nachhaltigkeitsleistungen transparent darstellen. Einige Beispiele für Anforderungen, die von Kunden an die Nachhaltigkeit von Lieferanten gestellt werden, sind:

• Berichterstattung über Nachhaltigkeitsleistungen: Kunden erwarten, dass Lieferanten ihre Nachhaltigkeitsleistungen in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften berichten und

• Compliance mit Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen: Kunden erwarten, dass Lieferanten die geltenden Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen einhalten und ihre Umweltauswirkungen minimieren.

• Verwendung von nachhaltigen Materialien und Produktionsverfahren: Kunden erwarten, dass Lieferanten nachhaltige Materialien und Produktionsverfahren verwenden und die Verwendung von gefährlichen Stoffen minimieren.