WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 122 von 244

J02 · Capability-to-Impact-Matrix#

PDF-Fassung

Canvas / Analysemethode Business Architecture, Capabilities und Zielarchitektur Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-ARC-02 · EXT-IMP-06 Fähigkeiten direkt mit Wirkungspfaden, Empfängern, KII und Risiken verbinden.

Verbindlicher Output Matrix mit Capability-Beitrag, Wirkungspfad, Empfänger, KII, Risiko, Reife und Verantwortlichkeit.

Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.

Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.

Vorgehen#

1. Priorisierte Wirkungspfade auswählen. 2. Benötigte Capabilities zuordnen. 3. Beitragsart und Kritikalität bewerten.

4. Wirkungsgrenzen und Fehlermodi ergänzen.

5. KII und Evidenzquellen je Verbindung festlegen.

6. Lücken und Investitionsbedarfe markieren.

Leitfragen#

 Welche Capability trägt kausal zur Wirkung bei?

 Welche Fähigkeit ist nur Aktivität ohne nachgewiesenen Beitrag?

 Welche Wirkung hängt von einer einzigen fragilen Capability ab?

J02 · Capability-to-Impact-Matrix – Fortsetzung

Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#

Heatmap Wirkungspfad × Capability mit Kritikalität und Reife.

Qualitätskriterien#

 Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.

 Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.

 Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.

 Capabilities sind organisationsneutral und outcome-bezogen definiert.

 Architektursichten sind konsistent miteinander verknüpft.

Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#

 Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.

 Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.

 Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.

 Capabilities nicht mit Abteilungen, Systemen oder Projekten verwechseln.

Varianten#

 Kurzcheck 45 Minuten  Standardworkshop  Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse

Quellen- und Herkunftslinie#

Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-ARC-02 · EXT-IMP-06. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.