WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 130 von 244
K01 · Wirkungswertstrom-Karte#
Canvas / Analysemethode Wirkungswertströme, Prozesse, Services und Flow Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-ARC-02 · EXT-OPS-02 Den End-to-End-Fluss vom Bedarf beziehungsweise Problem bis zur tatsächlichen Zustandsveränderung darstellen. Verbindlicher Output Wirkungswertstrom mit Stufen, Empfängerzuständen, Übergaben, Daten, Wartezeiten, Risiken und KII.
Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.
Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.
Vorgehen#
1. Ausgangs- und Zielzustand des Empfängers definieren.
2. Wertstromstufen unabhängig von Abteilungen bestimmen.
3. Aktionen, Übergaben, Informationen und Entscheidungen aufnehmen.
4. Wartezeiten, Rückschleifen, Externalitäten und Wirkungsverluste markieren.
5. KII und Kontrollpunkte je Stufe festlegen.
6. Zielwertstrom und Verbesserungsbacklog entwickeln.
Leitfragen#
Wo entsteht Wirkung und wo nur Aktivität?
Welche Übergabe zerstört Information oder Verantwortung?
Wer trägt Kosten außerhalb des Prozesses?
K01 · Wirkungswertstrom-Karte – Fortsetzung
Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#
Swimlane-Wertstrom mit Outcome-Leiste, Zeitlinie, KII und externen Wirkungen.
Qualitätskriterien#
Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.
Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.
Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.
End-to-End-Wirkung wird nicht durch Abteilungsgrenzen fragmentiert.
Prozess-KII und externe Wirkungen sind berücksichtigt.
Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#
Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.
Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.
Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.
Lokale Effizienz nicht auf Kosten externer Wirkung optimieren.
Varianten#
Kurzcheck 45 Minuten Standardworkshop Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse
Quellen- und Herkunftslinie#
Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-ARC-02 · EXT-OPS-02. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.