WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 135 von 244

K06 · Prozess-KII und Wirkungskontrollpunkte#

PDF-Fassung

Canvas / Analysemethode Wirkungswertströme, Prozesse, Services und Flow Version 2.0 · Que llen: INT-03 · INT-07 · EXT- MGT-13 · EXT-QA-05 Prozessleistung mit tatsächlicher Wirkung, Risiken und Schutzkontrollen verbinden.

Verbindlicher Output KII- und Kontrollplan je Prozessstufe mit Definition, Datenquelle, Schwelle, Owner und Eskalation.

Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.

Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.

Vorgehen#

1. Wirkungsziel und kritische Prozessstufen festlegen.

2. Leading, lagging und Gegenindikatoren bestimmen.

3. Wirkungsgrenzen und unerwünschte Nebenwirkungen operationalisieren.

4. Kontrollpunkte und Evidenzquellen zuordnen.

5. Schwellen, Reaktion und Eskalation definieren.

6. Dashboard und Reviewrhythmus integrieren.

Leitfragen#

 Welcher Prozessindikator ist nur Aktivität?

 Welche Gegenkennzahl verhindert Gaming?  Wo muss eine Grenze zu einem Stop führen?

K06 · Prozess-KII und Wirkungskontrollpunkte – Fortsetzung

Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#

Prozesskette mit KII-Karten, Kontrollsymbolen und Eskalationspfaden.

Qualitätskriterien#

 Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.

 Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.

 Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.

 End-to-End-Wirkung wird nicht durch Abteilungsgrenzen fragmentiert.

 Prozess-KII und externe Wirkungen sind berücksichtigt.

Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#

 Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.

 Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.

 Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.

 Lokale Effizienz nicht auf Kosten externer Wirkung optimieren.

Varianten#

 Kurzcheck 45 Minuten  Standardworkshop  Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse

Quellen- und Herkunftslinie#

Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · INT-07 · EXT-MGT-13 · EXT-QA-05. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.