WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 136 von 244
K07 · Engpass-, Verschwendungs- und Externalitätenanalyse#
Canvas / Analysemethode Wirkungswertströme, Prozesse, Services und Flow Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-OPS-02 · EXT-SYS-02 Flow-Verluste, Blindleistung und ausgelagerte Kosten gemeinsam analysieren.
Verbindlicher Output Priorisierte Liste von Engpässen, Verschwendung, Externalitäten, Ursachen und Verbesserungsoptionen.
Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.
Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.
Vorgehen#
1. Wirkungswertstrom und Daten auswählen.
2. Wartezeiten, Fehler, Überproduktion, Übergaben und Schleifen erfassen.
3. Externalitäten und Belastungsverschiebungen ergänzen.
4. Systemengpass und lokale Optimierungen unterscheiden.
5. Ursachen und Rückkopplungen analysieren.
6. Verbesserungen nach Netto-Wirkung priorisieren.
Leitfragen#
Welche Effizienz spart intern und schadet extern?
Welcher Engpass begrenzt die Gesamtwirkung?
Welche Verschwendung ist eigentlich Schutzleistung?
K07 · Engpass-, Verschwendungs- und Externalitätenanalyse – Fortsetzung
Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#
Wertstrom mit drei Ebenen Flow, Blindleistung, externe Wirkung; Engpass prominent markieren.
Qualitätskriterien#
Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.
Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.
Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.
End-to-End-Wirkung wird nicht durch Abteilungsgrenzen fragmentiert.
Prozess-KII und externe Wirkungen sind berücksichtigt.
Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#
Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.
Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.
Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.
Lokale Effizienz nicht auf Kosten externer Wirkung optimieren.
Varianten#
Kurzcheck 45 Minuten Standardworkshop Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse
Quellen- und Herkunftslinie#
Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-OPS-02 · EXT-SYS-02. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.