WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 157 von 244

M10 · Wissensfluss-, kritisches-Wissen- und Communities-Canvas#

PDF-Fassung

Canvas / Analysemethode Change, Adoption, Workforce, Skills und Wissen Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-CHG-05 · EXT-MGT-07 Wissen als Wirkungsinfrastruktur erfassen, teilen, schützen und erneuern.

Verbindlicher Output Knowledge Map mit kritischem Wissen, Quellen, Communities, Flüssen, Risiken, Schutz, Nachfolge und Lernschleifen.

Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.

Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.

Vorgehen#

1. Wirkungskritische Entscheidungen und Wissensbedarfe bestimmen.

2. Explizites, implizites und relationales Wissen erfassen.

3. Wissensträger, Communities, Systeme und Flüsse kartieren.

4. Verlust-, Qualitäts-, Zugangs- und Machtprobleme analysieren.

5. Transfer, Dokumentation, Community und Nachfolge gestalten.

6. Nutzung und Aktualität des Wissens überprüfen.

Leitfragen#

 Welches Wissen fehlt im Moment der Entscheidung?

 Wo hängt Wirkung von einer Person ab?  Welche Offenheit ist nötig und welcher Schutz legitim?

M10 · Wissensfluss-, kritisches-Wissen- und Communities-Canvas – Fortsetzung

Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#

Knowledge Flow Map mit Wissensobjekten, Trägern, Communities, Systemen und Risiken.

Qualitätskriterien#

 Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.

 Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.

 Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.

 Übergangslasten, Macht- und Sicherheitsverluste sind sichtbar.

 Adoption wird als reales Verhalten, nicht als Kommunikationsteilnahme gemessen.

Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#

 Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.

 Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.

 Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.

 Widerstand nicht pathologisieren und Kommunikation nicht mit Adoption verwechseln.

Varianten#

 Kurzcheck 45 Minuten  Standardworkshop  Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse

Quellen- und Herkunftslinie#

Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-CHG-05 · EXT-MGT-07. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.