WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 168 von 244

O01 · Wirkungsdaten-Governance und Data Ownership#

PDF-Fassung

Canvas / Analysemethode Daten, Technologie, KI und agentische Systeme Version 2.0 · Que llen: INT-02 · INT-03 · EXT- NORM-12 · EXT-AI-01 Daten als gemeinsame Wirkungs- und Entscheidungsinfrastruktur mit eindeutiger Verantwortung, Rechten und Qualitätsregeln organisieren. Verbindlicher Output Data Governance Map mit Domains, Ownern, Stewards, Nutzungsrechten, Qua litätszielen, Zugriff, KII und Eskalation.

Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.

Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.

Vorgehen#

1. Entscheidungen und Wirkungsdatenbedarfe bestimmen.

2. Datendomänen, Produkte und kritische Elemente definieren.

3. Owner, Steward, Custodian und Nutzerrechte zuordnen.

4. Qualität, Datenschutz, Ethik und Zugriff regeln.

5. Issue-, Change- und Eskalationsprozesse festlegen.

6. Governance anhand Nutzung und Wirkung überprüfen.

Leitfragen#

 Wer darf Bedeutung und Qualität eines Datums ändern?

 Welche Daten fehlen für betroffene Gruppen?

 Wie wird Zweckentfremdung verhindert? O01 · Wirkungsdaten-Governance und Data Ownership – Fortsetzung

Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#

Domänenkarte plus Verantwortungs- und Rechte-Matrix.

Qualitätskriterien#

 Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.

 Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.

 Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.

 Datenherkunft, Human Oversight und Decommissioning sind geregelt.

 Keine Personenbewertung oder automatisierte normative Letztentscheidung.

Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#

 Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.

 Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.

 Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.

 Human Oversight nicht als symbolischen Klick ohne Eingriffsmöglichkeit gestalten.

Varianten#

 Kurzcheck 45 Minuten  Standardworkshop  Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse

Quellen- und Herkunftslinie#

Interne und externe Anschlussquellen: INT-02 · INT-03 · EXT-NORM-12 · EXT-AI-01. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.