WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 174 von 244
O07 · Agentische Delegations- und Orchestrierungsarchitektur#
Canvas / Analysemethode Daten, Technologie, KI und agentische Systeme Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-AI-01 · EXT- AI-04 · EXT-AI-07 Ziele, Aufgaben, Werkzeuge und Entscheidungsrechte zwischen Menschen und autonomen oder teilautonomen Agenten sicher verteilen. Verbindlicher Output Agent Architecture mit Rollen, Delegationsgrenzen, Toolrechten, Kontext, Kontrollpunkten, Logs, Eskalation und Haftung.
Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.
Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.
Vorgehen#
1. Agentenzweck und erlaubten Wirkungsraum definieren.
2. Aufgaben, Entscheidungen und Verbote klassifizieren.
3. Tools, Daten, Identitäten und Berechtigungen zuordnen.
4. Interaktionen zwischen Agenten und Menschen modellieren.
5. Kontrollen, Monitoring, Stop und Eskalation testen.
6. Betrieb, Änderung und Audit organisieren.
Leitfragen#
Welche Entscheidung darf nie autonom delegiert werden?
Wie verhindern wir Zielverschiebung und Agentenkaskaden?
Wer haftet und kann sofort stoppen? O07 · Agentische Delegations- und Orchestrierungsarchitektur – Fortsetzung
Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#
Agenten-/Menschen-Netzwerk mit Rollen, Tools, Berechtigungen, Kontrollpunkten und roten Delegationsgrenzen.
Qualitätskriterien#
Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.
Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.
Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.
Datenherkunft, Human Oversight und Decommissioning sind geregelt.
Keine Personenbewertung oder automatisierte normative Letztentscheidung.
Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#
Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.
Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.
Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.
Human Oversight nicht als symbolischen Klick ohne Eingriffsmöglichkeit gestalten.
Varianten#
Kurzcheck 45 Minuten Standardworkshop Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse
Quellen- und Herkunftslinie#
Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-AI-01 · EXT-AI-04 · EXT-AI-07. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.