WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 181 von 244

P05 · Kontinuitäts-, Recovery- und Wirkungsresilienzplan#

PDF-Fassung

Canvas / Analysemethode Qualität, operative Resilienz, Kontrollen und integrierte Assurance Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-NORM-14 · EXT-RES-01 · EXT-RES-04 Kritische Wirkung unter Störung erhalten beziehungsweise sicher und priorisiert wiederherstellen.

Verbindlicher Output Continuity Plan mit Szenarien, Strategien, Mindestservices, RTO/RPO, Rollen, Fallback, Kommunikation und Tests.

Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.

Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.

Vorgehen#

1. BIA und kritische Abhängigkeiten übernehmen.

2. Störungsszenarien und Resilienzziele definieren.

3. Kontinuitäts- und Recovery-Strategien auswählen.

4. Rollen, Ressourcen, Fallbacks und Lieferketten sichern.

5. Kommunikation und Schutz vulnerabler Empfänger planen.

6. Übungen, Wartung und Review organisieren.

Leitfragen#

 Welche Wirkung muss auch im Krisenmodus erhalten bleiben?

 Welche Recovery-Reihenfolge ist gesellschaftlich fair?

 Wie verhindern wir dauerhafte Notlösungen?

P05 · Kontinuitäts-, Recovery- und Wirkungsresilienzplan – Fortsetzung

Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#

Szenario-/Service-Matrix plus Recovery-Timeline und Rollenplan.

Qualitätskriterien#

 Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.

 Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.

 Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.

 Kontrollen und Assurance sind risikobasiert und unabhängig genug.

 Kontinuität schützt kritische Wirkung und vulnerable Empfänger.

Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#

 Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.

 Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.

 Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.

 Kontrollmenge nicht mit Kontrollwirksamkeit verwechseln.

Varianten#

 Kurzcheck 45 Minuten  Standardworkshop  Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse

Quellen- und Herkunftslinie#

Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-NORM-14 · EXT-RES-01 · EXT-RES-04. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.