WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 182 von 244
P06 · Krisensimulation, Red Teaming und Tabletop Exercise#
Canvas / Analysemethode Qualität, operative Resilienz, Kontrollen und integrierte Assurance Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-RES-05 · EXT-MGT-14 Entscheidungen, Kommunikation, Barrieren und Recovery unter realistischen Störungen testen.
Verbindlicher Output Übungsdesign und After-Action-Report mit Beobachtungen, Lücken, Maßnahmen und Re-Test.
Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.
Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.
Vorgehen#
1. Ziele, Szenario und Schutzrahmen festlegen.
2. Teilnehmende, Rollen und Injects vorbereiten.
3. Simulation durchführen und Entscheidungen dokumentieren.
4. Wirkungsfolgen, Kommunikation und vulnerable Gruppen beobachten.
5. Hot Wash und strukturierte Auswertung durchführen.
6. Maßnahmen, Owner und Re-Test terminieren.
Leitfragen#
Welche Annahme soll die Übung herausfordern?
Welche Entscheidung verzögert sich? Wer wird im Krisenmodus übersehen? P06 · Krisensimulation, Red Teaming und Tabletop Exercise – Fortsetzung
Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#
Zeitbasierte Exercise Map mit Injects, Entscheidungen, Wirkungsfolgen und Lernpunkten.
Qualitätskriterien#
Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.
Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.
Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.
Kontrollen und Assurance sind risikobasiert und unabhängig genug.
Kontinuität schützt kritische Wirkung und vulnerable Empfänger.
Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#
Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.
Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.
Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.
Kontrollmenge nicht mit Kontrollwirksamkeit verwechseln.
Varianten#
Kurzcheck 45 Minuten Standardworkshop Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse
Quellen- und Herkunftslinie#
Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-RES-05 · EXT-MGT-14. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.