WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 244 von 244

Schluss: Eine gemeinsame Sprache für verantwortbare Gestaltung#

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Das WÖMS macht die Wirkungsökonomie praktisch. Es stellt nicht nur die Frage, ob ein Vorhaben funktioniert, sondern was es bewirkt, für wen, über welche Zeit, mit welchen Nebenwirkungen und unter welchen Grenzen. Es verbindet die Stärke bewährter Management-, Design-, System- und Evaluationsmethoden mit einem anderen Kompass.

Die zentrale Leistung des Methodensystems besteht nicht in der Menge seiner Canvas. Sie liegt darin, dass Analyse, Gestaltung, Entscheidung und Lernen nicht mehr getrennt nebeneinanderstehen. Jede Methode ist Teil einer Rückkopplungsarchitektur. Ein Wirkungsmodell führt zu Daten. Daten führen zu Bewertung. Bewertung verändert Ressourcen und Entscheidungen. Beobachtete Folgen verändern Annahmen, Regeln, Methoden und gegebenenfalls Ziele.

Schlussformel Nicht die Methode entscheidet, was richtig ist. Sie macht sichtbar, was entschieden wird, auf welcher Grundlage, mit welchen Folgen, für wen – und ob das System bereit ist, aus diesen Folgen zu lernen.