WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 52 von 244
D01 · Referenzrahmen- und Standardmapping#
Mapping / Compliance Bewerten Version 1.0 · Quellen: INT-02 · INT-06 · INT-07 · EXT- NORM-01 · EXT-NORM-02 · EXT-NORM-03 · EXT- NORM-04 Relevante SDGs, SDG+, ESRS, GRI, ISO-, Branchen-, Rechts- und Wissenschaftsreferenzen einem Wirkungsobjekt zuordnen. Verbindlicher Output Referenzmatrix mit Ziel, Standard, Indikator, Datenquelle, Verbindlichkeit und Lücke.
Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Einsatz, wenn Wirkung priorisiert, gemessen, bewertet, verglichen oder evaluiert werden soll. Nicht geeignet Nicht zur Scheingenauigkeit, Personenbewertung oder Kompensation schwerer Schäden verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 5–10 Personen Benötigte Inputs Auftrag, vorhandene Daten und relevantes Kontextwissen Schnittstellen Vorgänger: A02/A03. Nachfolger: D02–D07.
Vorgehen#
1. Wirkungsobjekt und Sektor klassifizieren.
2. Relevante SDGs/Targets und SDG+ bestimmen.
3. Rechtliche und normative Standards sammeln.
4. Berichts-, Management- und Messstandards zuordnen.
5. Doppelungen, Konflikte und Lücken markieren.
6. Führenden Referenzwert je Entscheidung festlegen.
Leitfragen#
Welche Quelle ist rechtlich bindend, welche methodisch leitend?
Welche Standards messen Risiko und welche tatsächliche Wirkung?
Wo fehlen Referenzwerte? D01 · Referenzrahmen- und Standardmapping – Fortsetzung
Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#
Matrix Referenzrahmen × Wirkungsfeld × Verbindlichkeit × Messbarkeit; Quellenhierarchie am Rand.
Qualitätskriterien#
Empfänger, Systemgrenzen und Referenzrahmen sind eindeutig.
Empirische Befunde, Annahmen und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.
Ergebnis führt zu einer klaren nächsten Entscheidung oder Lernfrage.
Quellenhierarchie und Stand sind dokumentiert.
SDG+ ist transparent als WÖk-Erweiterung markiert.
Keine doppelte Messung ohne Nutzen.
Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#
Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.
Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Standards nicht als Wirkungsbeweis missverstehen.
Veraltete oder sektorferne Benchmarks vermeiden.
Quellen- und Herkunftslinie#
Interne und externe Anschlussquellen: INT-02 · INT-06 · INT-07 · EXT-NORM-01 · EXT-NORM-02 · EXT-NORM-03 · EXT-NORM-04. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations- und Rückkopplungslogik.