WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 99 von 244
G07 · Wirkungskompetenz-Matrix#
Kompetenzmanagement Bedingungen gestalten Version 1.0 · Quellen: INT-02 · INT-03 · EXT-PUB-04 · EXT-MGT-07 Benötigte Fähigkeiten für Wirkungsverständnis, Systemdenken, Daten, Moderation, Bewertung, Governance und Transformation bestimmen und entwickeln.
Verbindlicher Output Rollenbezogene Kompetenzmatrix mit Niveaus, Evidenz, Lernpfaden und Kapazitätsplan.
Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Einsatz, wenn organisatorische Strukturen, Führung, Kultur, Macht, Anreize oder Kompetenzen die Wirkung begrenzen. Nicht geeignet Nicht zur Individualisierung struktureller Probleme oder zur moralischen Bewertung von Mitarbeitenden verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 5–10 Personen Benötigte Inputs Auftrag, vorhandene Daten und relevantes Kontextwissen Schnittstellen Vorgänger: E12/G01. Nachfolger: Ausbildungs- und Zertifizierungssystem.
Vorgehen#
1. Kernrollen und Entscheidungen identifizieren.
2. Kompetenzfelder definieren. 3. Niveaus von Grundverständnis bis Architektur festlegen.
4. Ist-Kompetenz evidenzbasiert erfassen.
5. Lücken nach Risiko und Strategie priorisieren.
6. Lernformate, Praxisnachweise und Review planen.
Leitfragen#
Welche Entscheidung braucht welche Wirkungskompetenz?
Was muss praktisch nachgewiesen werden? Welche Fähigkeit darf nicht vollständig ausgelagert werden?
G07 · Wirkungskompetenz-Matrix – Fortsetzung
Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#
Matrix Rollen × Kompetenzen × Niveaus; Heatmap plus Lernpfade und Praxisnachweise.
Qualitätskriterien#
Empfänger, Systemgrenzen und Referenzrahmen sind eindeutig.
Empirische Befunde, Annahmen und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.
Ergebnis führt zu einer klaren nächsten Entscheidung oder Lernfrage.
Kompetenzen sind rollen- und entscheidungsbezogen.
Praxisnachweis ergänzt Training. Kapazität und Zeit werden eingeplant.
Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#
Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.
Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Zertifikate nicht mit Kompetenz verwechseln.
Kompetenzmodell nicht überfrachten.
Quellen- und Herkunftslinie#
Interne und externe Anschlussquellen: INT-02 · INT-03 · EXT-PUB-04 · EXT-MGT-07. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations- und Rückkopplungslogik.