Anschlussbegriff
Gemeinwohl
Gemeinwohl bezeichnet die Bedingungen, unter denen Menschen würdig, frei, sicher und teilhabefähig leben können, ohne Lebensgrundlagen oder Demokratie zu zerstören.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an positive Netto-Wirkung, SDG+, Demokratie.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk konkretisiert Gemeinwohl über Wirkung: nicht Absicht, Wertebekenntnis oder Symbolik zählen, sondern nachweisbare Zustandsveränderungen in Richtung SDGs, Agenda 2030 und SDG+.
Verwendung
Verwendung
„Gemeinwohl“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Gemeinwohl darf kein leerer Konsensbegriff bleiben. Ohne Messung, Daten, Rückkopplung und Nichtkompensation bleibt es anfällig für moralische Selbstbeschreibung oder Greenwashing.
Vertiefung
Vertiefte Begriffsstruktur
Hauptdefinition
Die WÖk nutzt Gemeinwohl nicht als moralischen Pauschalbegriff. Gemeinwohl wird prüfbar, wenn konkrete Wirkungen, Zielkonflikte, Betroffene, Daten und demokratische Verfahren sichtbar sind.
Wirkungsökonomische Relevanz
Der Begriff verbindet positive Netto-Wirkung, SDG+, öffentliche Infrastruktur und demokratische Rückkopplung.
Verwendung in der WÖk
Nutzen bei Staat, Beschaffung, Wirkungshaushalt, öffentlichen Gütern, Patriotismus und SDG+.
Abgrenzung
- Staatszweck ohne Kritik
- Mehrheitswille allein
- moralische Generalklausel
- Planwirtschaft
Querverweise
Verknüpfungen