Psychologische Und Systemische Wirkmechanismen
Moral Licensing
Moral Licensing beschreibt den Effekt, dass eine positive Handlung als Rechtfertigung für späteres weniger verantwortliches Verhalten genutzt wird.
Auf einen Blick
Effekt, bei dem eine positive Handlung als Rechtfertigung für späteres weniger verantwortliches Verhalten genutzt wird.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Kurzdefinition: Moral Licensing beschreibt den Effekt, dass eine positive Handlung als Rechtfertigung für späteres weniger verantwortliches Verhalten genutzt wird.
Erklärung: Moral Licensing entsteht, wenn eine positive Handlung psychologisch als Guthaben erlebt wird. Daraus kann die Bereitschaft entstehen, spätere negative Wirkungen zu verharmlosen oder weniger verantwortliches Verhalten zu rechtfertigen.
WÖk-Bezug: Moral Licensing ist ein Wirkungsrisiko in Konsum, Nachhaltigkeit und Unternehmenskommunikation. Es zeigt, warum positive Einzelwirkungen negative Wirkungen nicht beliebig kompensieren dürfen.
Grenze / Status: Nicht pathologisierend, moralisierend oder parteipolitisch verwenden. Der Begriff beschreibt normale menschliche und systemische Prozesse; entscheidend ist, welche Wirkpfade daraus entstehen.
Wirkungsökonomie
Warum ist das wichtig?
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Wirkstoff, Resonanzraum, Wirkpfad und Folgewirkung sauber unterscheiden.
Verwendung
So wird der Begriff genutzt
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Wirkstoff, Resonanzraum, Wirkpfad und Folgewirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Nicht verwechseln mit
Keine Einträge
Lernseite zu Moral Licensing
Warum wichtig?
Was macht der Begriff sichtbar?
Effekt, bei dem eine positive Handlung als Rechtfertigung für späteres weniger verantwortliches Verhalten genutzt wird.
Abgrenzung
Was es nicht bedeutet
Moral Licensing ist keine automatische Bewertung und kein Ersatz für Kontext, Datenqualität und demokratische Entscheidung.
Beispiel
So wird es konkret
In der Anwendung hilft Moral Licensing, eine Beobachtung, Entscheidung oder Datenlage genauer einzuordnen und mit Wirkung, Nebenwirkung und Rückkopplung zu verbinden.
Missverständnisse
Worauf achten?
- Nicht als isolierte Kennzahl verwenden.
- Immer Kontext, Datenqualität und Wirkungsgrenzen mitprüfen.
Passende Tools
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Verwandte Begriffe
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Externe Quellen
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Dieser Begriff ist nicht ausschließlich durch die Wirkungsökonomie geprägt. Die folgenden Quellen zeigen den externen Referenzrahmen, an den die WÖk anschließt.