Anschlussbegriff
Quantisierung / Quantum
Quantisierung bedeutet, dass bestimmte physikalische Größen nicht beliebig kontinuierlich, sondern in diskreten Einheiten oder Zuständen auftreten können.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an WÖk-ID, Scorecard, Wirkungsbewertung.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Für die WÖk ist daran vor allem die Abgrenzung wichtig: Wirkung wird nicht „in Quanten“ gemessen. WÖk-Scores, Wirkungsklassen und WÖk-IDs sind soziale, ökologische und ökonomische Bewertungsinstrumente, keine physikalischen Quanten.
Verwendung
Verwendung
„Quantisierung / Quantum“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht „Wirkungsquant“ als neuen Begriff einführen, sofern kein zwingender methodischer Bedarf besteht. Das würde mehr Verwirrung als Klarheit erzeugen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Quantisierung / Quantum“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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