Methodenbegriff
Wirkungskapital- und Investitionsgate
CAPEX, Akquisitionen, Finanzierungen und größere Programme vor Freigabe auf Grenzen, Netto-Wirkung, Tragfähigkeit, Resilienz und Transformation prüfen.
Auf einen Blick
- Einordnung: Methodenbegriff im Bereich WÖMS Methodensystem.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsscorecard und FinalScore, WÖk-Netto-Wirkungsindex, T-SROI – Transformational Social Return on Investment.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
E07 gehört zur Kategorie „Strategie, Portfolio und Governance“. Verbindlicher Output: Investitionsmemo mit Gate-Entscheidung, Auflagen, Szenarien, KII, Exit- und Lernbedingungen.
Verwendung
Verwendung
„Wirkungskapital- und Investitionsgate“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich WÖMS Methodensystem präzise zuzuordnen.
Als Methodenbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungskapital- und Investitionsgate“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen