WÖk-Prägungsbegriff / Methodenbegriff
Wirkungsprüfung öffentlicher Mittel
Die Wirkungsprüfung öffentlicher Mittel ist die systematische Bewertung staatlicher Ausgaben, Kredite, Förderungen und Steuervergünstigungen nach erwarteter, laufender und tatsächlicher Wirkung.
Auf einen Blick
- Die Wirkungsprüfung öffentlicher Mittel ist die systematische Bewertung staatlicher Ausgaben, Kredite, Förderungen und Steuervergünstigungen nach erwarteter, laufender und tatsächlicher Wirkung.
- Der Begriff gehört zum Bereich WÖk-Prägungsbegriff / Methodenbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Wirkungsprüfung öffentlicher Mittel“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungshaushalt, Impact-of-Investment / IOI, Öffentlicher T-SROI.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Die Wirkungsprüfung öffentlicher Mittel ist die systematische Bewertung staatlicher Ausgaben, Kredite, Förderungen und Steuervergünstigungen nach erwarteter, laufender und tatsächlicher Wirkung.
In der Wirkungsökonomie wird der Begriff verwendet, um Wirkungen als tatsächliche Zustandsveränderungen sichtbar, bewertbar und rückkopplungsfähig zu machen. Positive Wirkung wird am Referenzrahmen SDGs, Agenda 2030 und SDG+ eingeordnet; als Zielgröße dient positive Netto-Wirkung für Mensch, Planet und Demokratie.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Vor, während und nach der Mittelverwendung einsetzen; sie ist methodische Grundlage des Wirkungshaushalts.
Verwendung
Verwendung
Vor, während und nach der Mittelverwendung einsetzen; sie ist methodische Grundlage des Wirkungshaushalts.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloße Absicht, Imagewirkung oder Outputkennzahl verwenden.
- Nicht mit positiver Netto-Wirkung gleichsetzen; die Bewertung erfolgt erst über Referenzrahmen, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Nicht als Personenbewertung, moralische Rangliste oder Social-Credit-Logik verwenden.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkungsprüfung öffentlicher Mittel“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Die Wirkungsprüfung öffentlicher Mittel ist die systematische Bewertung staatlicher Ausgaben, Kredite, Förderungen und Steuervergünstigungen nach erwarteter, laufender und tatsächlicher Wirkung.
Im Bereich WÖk-Prägungsbegriff / Methodenbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Wirkungsprüfung öffentlicher Mittel“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In WÖk-Prägungsbegriff / Methodenbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungsprüfung öffentlicher Mittel“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Wirkungshaushalt · Impact-of-Investment / IOI · Öffentlicher T-SROI · WR · Wirkung · positive Netto-Wirkung · Mensch, Planet und Demokratie · SDGs
Verknüpfungen