WÖk-Präzisierungsbegriff
Agenda 2030
Die Agenda 2030 ist der internationale Rahmen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung.
Auf einen Blick
- Die Agenda 2030 umfasst die 17 SDGs und bildet den globalen Zielrahmen, an den die Wirkungsökonomie anschließt.
- Der Begriff gehört zum Bereich Grundbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Agenda 2030“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an SDGs, SDG+, positive Netto-Wirkung.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Die Agenda 2030 beschreibt weltweit verhandelte Zielräume für nachhaltige Entwicklung. Die Wirkungsökonomie nutzt diese Zielräume als Referenzrahmen, um positive, negative und neutrale Wirkung öffentlich nachvollziehbar einzuordnen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Als offizieller UN-Rahmen beschreiben; SDG+ klar als WÖk-Erweiterung trennen.
Verwendung
Verwendung
Als offizieller UN-Rahmen beschreiben; SDG+ klar als WÖk-Erweiterung trennen.
Abgrenzung
Abgrenzung
- SDG+
- Wirkungsökonomie
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Agenda 2030“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Die Agenda 2030 umfasst die 17 SDGs und bildet den globalen Zielrahmen, an den die Wirkungsökonomie anschließt.
Im Bereich Grundbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Agenda 2030“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Grundbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Agenda 2030“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
SDGs · SDG+ · positive Netto-Wirkung · Hunger / Hungerbekämpfung · IDGs · Mensch, Planet und Demokratie · SDG-/SDG+-Referenzrahmen
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
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