WÖk-Präzisierungsbegriff

Agenda 2030

Die Agenda 2030 ist der internationale Rahmen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung.

WÖk-Präzisierungsbegriff

Auf einen Blick

  • Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Grundbegriff.
  • Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
  • Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
  • Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an SDGs, SDG+, positive Netto-Wirkung.

Definition

Was der Begriff zusätzlich aussagt

Die Agenda 2030 beschreibt weltweit verhandelte Zielräume für nachhaltige Entwicklung. Die Wirkungsökonomie nutzt diese Zielräume als Referenzrahmen, um positive, negative und neutrale Wirkung öffentlich nachvollziehbar einzuordnen.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Als offizieller UN-Rahmen beschreiben; SDG+ klar als WÖk-Erweiterung trennen.

Verwendung

Verwendung

Agenda 2030 als globalen Zielrahmen der SDGs benennen.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • SDG+
  • Wirkungsökonomie

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Agenda 2030“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Quellen und Einordnung

Kategorie: Grundbegriff

Quellenstatus: Die Quellenverweise führen auf Detailseiten des Quellenarchivs; WÖk-Primärquellen dokumentieren Modellbegriffe und ersetzen keine externe Evidenz für empirische oder rechtliche Aussagen.