WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 3 von 29

1. Executive Summary#

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Wirkungscontrolling im Unternehmen ist die Übersetzung der Wirkungsökonomie in Planung, Steuerung, Budgetierung und Entscheidung. Es ersetzt klassisches Controlling nicht, sondern erweitert es: Neben Kosten, Umsatz, Marge und Liquidität wird die tatsächliche Wirkung auf Mensch, Planet und Demokratie sichtbar, vergleichbar und rückkoppelbar.

Die zentrale Verschiebung lautet: vom KPI zum KII - vom Key Performance Indicator zum Key Impact Indicator. KPI zeigen, was ein Unternehmen getan oder verdient hat. KII zeigen, was sich dadurch verändert hat. Erst beide zusammen ergeben ein belastbares Bild unternehmerischer Zukunftsfähigkeit.

Wirkungscontrolling verbindet WÖk-IDs, Scorecards, NWI, T-SROI, DPP-Daten, Lieferketteninformationen, Finanzdaten, Risikoindikatoren und Managemententscheidungen. Es ist keine Berichtsfunktion für den Nachhaltigkeitsanhang, sondern eine Steuerungsfunktion für Strategie, Investitionen, Einkauf, Produkte, Personal, Kapitalzugang und Transformation. Kernsatz Controlling fragt bisher: Was kostet es und was bringt es finanziell? Wirkungscontrolling fragt zusätzlich: Was bewirkt es - und welche Zukunftskosten oder Zukunftschancen entstehen dadurch?