WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 6 von 29
4. Zielbild: Controlling als Wirkungs-Nervensystem#
Wirkungscontrolling wird zum Nervensystem des Unternehmens, weil es Signale aus unterschiedlichen Bereichen zusammenführt: Einkauf, Produktion, HR, EHS, IT, Vertrieb, Finance, Recht, Nachhaltigkeit, Risiko und Produktentwicklung. Es schafft keine zusätzliche Parallelwelt, sondern verbindet vorhandene Datenflüsse.
Die zentrale Aufgabe ist nicht, noch mehr Reporting zu produzieren. Die zentrale Aufgabe ist, die richtigen Entscheidungsfolgen sichtbar zu machen. Wirkung muss in Budgetrunden, Investitionsanträge, Produktfreigaben, Lieferantenlisten, Preisentscheidungen, Boni, Risikoausschüsse und Strategieprozesse eingehen.
• Wirkungsdaten werden Entscheidungsvoraussetzung.
• Scorecards werden Managementinstrument, nicht nur Berichtsanlage.
• Wirkungsrisiken werden im Enterprise Risk Management sichtbar.
• Investitionen werden nicht nur nach ROI, sondern auch nach T-SROI priorisiert.
• Negative Wirkung kann nicht beliebig durch positive Imageprojekte ausgeglichen werden.