WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 7 von 19

Benchmarks nach Branche, Kontext und Grenze#

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Benchmarks sind die Referenzpunkte der Bewertung. Ohne Benchmarks bleibt eine Zahl bedeutungslos.

Ein Wert kann gut, schlecht oder irrelevant sein, je nachdem, welche Branche, Region, Technologie, Zielpfad und Wirkungsempfänger betroffen sind.

Die Wirkungsökonomie unterscheidet mehrere Benchmarktypen: gesetzliche Grenzwerte, wissenschaftliche Grenzen, Sektorpfade, bestverfügbare Technologie, Transformationspfade, Sozialstandards, globale Mindestnormen und demokratische Stabilitätskriterien. Manche Benchmarks sind skalierend, andere sind harte Grenzen. Harte Grenzen dürfen nicht über Durchschnittswerte weichgezeichnet werden. Benchmarktyp

Besonderheit gesetzlicher Grenzwert REACH, Arbeitsschutz, Abwassergrenze Mindestcompliance, meist nur 0 statt +3 wissenschaftliche Grenze CO2-Budget, Wasserstress, Biodiversität rote Linie möglich Sektorpfad Paris-kompatibler Transformationspfad je Branche Zeit- und Kontextbezug Best Available Technique beste verfügbare Technik zeigt technologische Verbesserungschance Sozialstandard Living Wage, ILO-Kernnormen, Sicherheit nicht beliebig kompensierbar Demokratie-/SDG+-Standard Quellenklarheit, Korrekturfähigkeit, Rechtsstaatlichkeit qualitative und quantitative Mischlogik