Arbeitspapier Doppelte Wesentlic… · Onlinefassung · Abschnitt 7 von 72
2.2 Abgrenzung zur Wirkungsökonomie#
Die Wirkungsökonomie verwendet Wirkung nicht als automatisch positives Wort. Wirkung ist zunächst neutral. Sie bezeichnet die tatsächliche Veränderung von Zuständen. Eine Wirkung kann positiv, negativ oder neutral sein. Bewertet wird sie am Referenzrahmen von SDGs, Agenda 2030 und SDG+.
Ziel ist positive Netto-Wirkung für Mensch, Planet und Demokratie.
Doppelte Wesentlichkeit stellt fest, welche Themen wesentlich sind. Wirkungsökonomie fragt zusätzlich, wie diese Themen in ein System aus Daten, Bewertung, Nichtkompensation, Rückkopplung und Lernen eingebaut werden. Diese Unterscheidung ist entscheidend. Sonst entsteht der Eindruck, die CSRD löse bereits die Steuerungsfrage. Das tut sie nicht. Sie schafft Daten, Transparenz und Berichtspflichten. Die Wirkungsökonomie will daraus Steuerungsarchitektur machen.