Arbeitspapier Doppelte Wesentlic… · Onlinefassung · Abschnitt 11 von 72

4.1 Stakeholder und stille Betroffene#

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Stakeholderdialog ist für die Impact-Perspektive zentral, aber schwierig. Viele Betroffene können nicht direkt sprechen: künftige Generationen, Ökosysteme, Tiere, indirekt betroffene Gemeinschaften, Beschäftigte in weit entfernten Lieferketten oder Menschen in autoritären Kontexten. Deshalb reicht ein Stakeholder-Workshop mit gut erreichbaren Gruppen nicht aus.

Eine gute doppelte Wesentlichkeitsanalyse braucht mehrere Quellen: direkte Dialoge, Beschwerdemechanismen, Gewerkschaften, NGOs, wissenschaftliche Daten, Medienberichte, Lieferantenaudits, regionale Risikoindikatoren, Menschenrechtsanalysen und ökologische Daten. In der Wirkungsökonomie entspricht das dem Gedanken der Wirkungsempfänger: Jede Wirkungsanalyse muss fragen, wer betroffen ist, auch wenn diese Betroffenen im Prozess nicht selbst präsent sein können.