Wirkungsoekonomisches schulkonze… · Onlinefassung · Abschnitt 20 von 42
14. Bewertungsmodell: Drei Ebenen statt einer Zahl#
Ein wirkungsökonomisches Schulkonzept muss nicht naiv behaupten, dass alle Noten sofort verschwinden können. Rechtliche Übergänge, Schulabschlüsse und Vergleichbarkeit spielen eine Rolle.
Aber die innere Bewertungslogik kann sich grundlegend verändern.
Ebene Zweck Instrumente A. Basisstandards Sichern, dass grundlegende Kompetenzen in Lesen, Schreiben, Rechnen, Naturwissenschaft, Demokratie und digitaler Mündigkeit erreicht werden Lernstandschecks, Kompetenzraster, kurze Prüfungen, Diagnoseaufgaben B. Entwicklungsprofil Zeigt individuelle Lernentwicklung, Stärken, nächste Schritte und Unterstützungsbedarf Portfolio, Lernjournal, Feedbackgespräch, Selbsteinschätzung, Lehrkräftefeedback C. Wirkungsnachweis Zeigt Anwendung, Verantwortung und Transfer in realen oder realitätsnahen Aufgaben Projekt, Präsentation, Debatte, Prototyp, Forschungsbericht, soziales oder kommunales Vorhaben 15. Drei Übergangsvarianten für Benotung Für eine reale Einführung braucht es Übergangsmodelle. Ein radikaler Schnitt kann politisch und rechtlich schwierig sein. Deshalb unterscheidet dieses Konzept drei Varianten.
Variante Beschreibung Eignung Variante 1: Feedbackschule Bis zu einer bestimmten Jahrgangsstufe keine Ziffernnoten, sondern Kompetenzprofile, Lernberichte und Gespräche. Grundschule und frühe Sekundarstufe; besonders geeignet für angstfreies Lernen.
Variante 2: Hybridmodell Ziffernnoten bleiben für formale Zeugnisse, aber intern steuern Portfolio, Feedback, Kompetenzraster und Wirkungsnachweise. Kurzfristig am realistischsten für Regelschulen. Variante 3: Abschlussportfolio plus Abschlüsse beruhen auf gesicherten Langfristiges Reformmodell für eine neue