Wirkungsoekonomisches schulkonze… · Onlinefassung · Abschnitt 21 von 42
15. Drei Übergangsvarianten für Benotung#
Für eine reale Einführung braucht es Übergangsmodelle. Ein radikaler Schnitt kann politisch und rechtlich schwierig sein. Deshalb unterscheidet dieses Konzept drei Varianten.
Variante Beschreibung Eignung Variante 1: Feedbackschule Bis zu einer bestimmten Jahrgangsstufe keine Ziffernnoten, sondern Kompetenzprofile, Lernberichte und Gespräche. Grundschule und frühe Sekundarstufe; besonders geeignet für angstfreies Lernen.
Variante 2: Hybridmodell Ziffernnoten bleiben für formale Zeugnisse, aber intern steuern Portfolio, Feedback, Kompetenzraster und Wirkungsnachweise. Kurzfristig am realistischsten für Regelschulen. Variante 3: Abschlussportfolio plus Abschlüsse beruhen auf gesicherten Langfristiges Reformmodell für eine neue
Variante Beschreibung Eignung Basisprüfungen Basisstandards und einem geprüften Portfolio aus Projekten, Reflexionen und Fachnachweisen. Schulgesetzgebung. Grundregel Nicht das Kind wird bewertet, sondern seine Lernentwicklung wird sichtbar gemacht. Das System darf nie zu einem Score über Menschen werden. Bewertet wird, ob Lernumgebung, Unterricht, Förderung und Feedback positive Netto-Wirkung ermöglichen.