Wirkungsoekonomisches schulkonze… · Onlinefassung · Abschnitt 31 von 42

23. Schule als Netzwerk#

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Schule ist kein isoliertes Gebäude. Sie ist ein Knotenpunkt in einem Bildungsnetzwerk aus Familie, Kommune, Bibliotheken, Vereinen, Betrieben, Hochschulen, Kultur, Jugendhilfe, Gesundheitswesen, digitalen Räumen und Zivilgesellschaft.

Bibliotheken werden zu Recherche-, Medien- und Demokratieräumen.

Betriebe und Handwerk werden zu Lernorten für Wirkung von Produktion, Energie, Arbeit und Kreislauf.

Kommunen werden zu Reallaboren für Klima, Mobilität, Wohnen, Pflege, Teilhabe und Beteiligung.

Kulturorte werden zu Resonanzräumen für Identität, Ausdruck und Wahrnehmung.

Hochschulen und Wissenschaft werden zu Partnern für Daten, Experimente und Zukunftsfragen.

Teil VII – Qualität, Indikatoren, Pilotierung und Umsetzung 24. Was wird gemessen – und was nicht? Eine wirkungsökonomische Schule braucht Qualitätsentwicklung. Aber sie darf nicht in eine technokratische Kennzahlenmaschine kippen. Der wichtigste Schutzsatz lautet: Es wird nicht der Wert von Kindern gemessen. Es wird geprüft, ob das Schulsystem Kinder stärkt.

Nicht messen als... Sondern beobachten als... Score über Kinder Hinweis auf Lernentwicklung und Unterstützungsbedarf Ranking von Familien Barrierenanalyse und Zugangsgerechtigkeit Kontrollinstrument gegen Lehrkräfte Feedback für Schulentwicklung und Ressourcensteuerung Scheinerfolg durch schöne Zahlen Triangulation aus Daten, Beobachtung, Beteiligung und qualitativer Evaluation Bestrafung schwacher Schulen Ressourcensteuerung zu belasteten Wirkungsräumen