WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 3 von 244

Executive Summary#

PDF-Fassung

Das WÖMS 2.0 besteht aus sechs übereinanderliegenden Architekturen: dem Wirkungskompass, dem universellen Methodenkreislauf, 84 grundlegenden Kernmethoden, 68 Realisierungs- und Betriebsmethoden, vierzehn Anwendungs- und Realisierungsmodulen sowie einem methodischen Betriebssystem aus Governance, Rollen, Daten, Assurance, Versionierung und Qualifizierung. Abbildung 2: Universeller WÖMS-Methodenkreislauf Tabelle 2: Die sechs Architekturebenen des WÖMS Ebene Funktion Zentrales Ergebnis Wirkungskompass Legt Richtung und Schutzrahmen fest. Referenzrahmen Mensch–Planet–Demokratie, SDGs/SDG+, Rechte und Wirkungsgrenzen Methodenkreislauf Strukturiert den vollständigen Erkenntnis- und Entscheidungsprozess. Wahrnehmen → Abgrenzen → Verstehen → Modellieren → Bewerten → Gestalten → Entscheiden → Umsetzen → Beobachten → Lernen Grundmethoden A–H Stellen die wirkungsökonomische Diagnose-, Gestaltungs-, Bewertungs- und Lernlogik bereit. 84 Methoden mit Inputs, Schritten, Outputs, Qua litäts- und Schutzregeln Ebene Funktion Zentrales Ergebnis Realisierungs- und Betriebsmethoden I–P Übersetzen Wirkung in Fähigkeiten, Prozesse, Betrieb, Change, Delivery, KI, Resilienz und Assurance. 68 Methoden für die vollständige Wirkungsrealisierung Anwendungs- und Realisierungsmodule Übersetzen Kernmethoden in Wirkungsräume und funktionsübergreifende Aufgaben. 56 spezialisierte Canvas und 20 Workshop- Journeys Betriebssystem Sichert Qua lität, Vergleichbarkeit, Verantwortung und Weiterentwicklung. Methodenregister, Governance, Assurance, Ausbildung, Zertifizierung und Release- Prozess Die 152 Kernmethoden sind sechzehn Kategorien zugeordnet. A–H bilden die wirkungsökonomische Grundlogik von Mandat, Systemdiagnose, Wirkungsmodellierung, Messung, Strategie, Innovation, Organisation und Lernen. I–P operationalisieren Foresight, Fähigkeiten, Architektur, Prozesse, Produktbetrieb, Teams, Change, Adoption, Delivery, Benefits, Daten, KI, Resilienz, Kontrollen und Assurance. Jede Methode besitzt definierte Inputs, Outputs, Schutzregeln und Schnittstellen.

Abbildung 3: Methodenlandschaft mit 152 Kernmethoden in sechzehn Kategorien Ein zentraler Unterschied zu herkömmlichen Methodenbibliotheken ist die verbindliche Entscheidungslogik. Eine Lösung darf nicht allein wegen Nutzerattraktivität, technischer Machbarkeit oder finanzieller Tragfähigkeit freigegeben werden. Zuerst werden Zulässigkeit, Relevanz, Wirkmechanismus und Netto-Wirkung geprüft. Danach folgen Tragfähigkeit, Resilienz und Lernarchitektur.

Schwere negative Wirkung oder eine nicht kompensierbare Grenzverletzung führen zu Stop oder Redesign, nicht zu einem besseren Durchschnittswert. Abbildung 4: WÖMS-Entscheidungstore