WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 125 von 244
J05 · Capability-Gap- und Investitionspriorisierung#
Canvas / Analysemethode Business Architecture, Capabilities und Zielarchitektur Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-ARC-01 · EXT-DEL-01 Fähigkeitslücken nach Wirkungsbeitrag, Dringlichkeit, Risiko, Aufwand und Lernwert priorisieren.
Verbindlicher Output Priorisiertes Capability-Investment-Portfolio mit Entscheidung, Budget, Sequenz und Benefit-/Impact-Owner.
Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.
Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.
Vorgehen#
1. Reife- und Wirkungsdaten zusammenführen.
2. Gap zwischen Ist und Ziel bestimmen. 3. Wirkungsbeitrag, Risiko und Abhängigkeiten bewerten.
4. Investitionsoptionen und alternative Realisierungswege entwickeln.
5. Portfolio unter Budget- und Kapazitätsgrenzen priorisieren.
6. Owner, Benefits, KII und Gates zuordnen.
Leitfragen#
Welche Lücke begrenzt die Gesamtwirkung? Wo ist Investition nur Modernisierung ohne Wirkung?
Welche Capability schafft mehrere Wirkungspfade zugleich?
J05 · Capability-Gap- und Investitionspriorisierung – Fortsetzung
Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#
Portfolio Wirkung/Kritikalität × Reifegap × Aufwand; Sequenzpfeile.
Qualitätskriterien#
Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.
Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.
Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.
Capabilities sind organisationsneutral und outcome-bezogen definiert.
Architektursichten sind konsistent miteinander verknüpft.
Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#
Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.
Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.
Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.
Capabilities nicht mit Abteilungen, Systemen oder Projekten verwechseln.
Varianten#
Kurzcheck 45 Minuten Standardworkshop Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse
Quellen- und Herkunftslinie#
Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-ARC-01 · EXT-DEL-01. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.